Ein Badumbau kann teuer sein – doch mit einem anerkannten Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse einen erheblichen Teil der Kosten. Wie hoch der Zuschuss ist, welche Voraussetzungen gelten und wie Sie den Antrag richtig stellen, erklärt dieser Ratgeber Schritt für Schritt.
Bis zu 4.180 Euro von der Pflegekasse
Für sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen zahlt die Pflegekasse bei anerkanntem Pflegegrad einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro je Maßnahme (§ 40 SGB XI, Stand 2026). Der Umbau von der Wanne zur bodengleichen Dusche zählt ausdrücklich dazu, weil er die selbstständige Nutzung des Bades ermöglicht oder erleichtert.
Leben mehrere anspruchsberechtigte Personen im Haushalt, kann sich der Betrag erhöhen. Auch das ist im Einzelfall zu prüfen.
Welche Voraussetzungen gelten
Wichtigste Voraussetzung ist ein anerkannter Pflegegrad – von Pflegegrad 1 bis 5. Zudem muss die Maßnahme die häusliche Pflege ermöglichen, erleichtern oder eine selbstständigere Lebensführung fördern. Beim Umbau von der Wanne zur Dusche ist das in aller Regel der Fall.
Der Zuschuss ist zweckgebunden und wird pro Maßnahme gewährt. Verändert sich die Pflegesituation deutlich, kann unter Umständen erneut ein Zuschuss möglich sein.
So stellen Sie den Antrag – Schritt für Schritt
Der wichtigste Grundsatz lautet: Antrag stellen, bevor der Umbau beginnt. Wer erst umbaut und dann beantragt, riskiert die Förderung. Wenden Sie sich an Ihre Pflegekasse und schildern Sie das Vorhaben. Ein Kostenvoranschlag des Fachbetriebs gehört in der Regel dazu.
Oft hilft eine kurze Begründung, warum der Umbau die Pflege erleichtert. Nach der Zusage kann der Umbau starten. Wir unterstützen Sie gern bei den nötigen Unterlagen.
Zuschuss und Steuervorteil kombinieren
Zusätzlich zum Pflegekassen-Zuschuss lassen sich Handwerkerleistungen steuerlich geltend machen: 20 Prozent der Lohnkosten, bis zu 1.200 Euro im Jahr (§ 35a EStG). Beides zusammen senkt den Eigenanteil oft deutlich. Wichtig ist eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesenem Lohnanteil.
Was ist mit der KfW-Förderung?
Der bekannte KfW-Zuschuss 455-B für Barrierereduzierung ist im Jahr 2026 aktuell nicht beantragbar, da die Fördermittel ausgeschöpft sind. Ob und wann das Programm zurückkehrt, ist offen. Wir informieren Sie, sobald sich hier etwas ändert, und prüfen mit Ihnen die aktuell verfügbaren Möglichkeiten.
Wir helfen bei der Förderung
Das Thema Zuschüsse wirkt auf den ersten Blick kompliziert, ist aber gut zu bewältigen. Wir kennen die Abläufe, erstellen Ihnen den nötigen Kostenvoranschlag und erklären, worauf es beim Antrag ankommt. So bekommen Sie die Förderung, die Ihnen zusteht, ohne sich im Papierkram zu verlieren.
Jetzt in Augsburg beraten lassen
Sie möchten wissen, welche Förderung für Ihren Badumbau in Frage kommt? Wir beraten Sie in Augsburg und Umgebung kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an – wir sagen Ihnen, was möglich ist, und begleiten Sie von der Antragstellung bis zum fertigen, sicheren Bad.
Häufige Fehler beim Antrag vermeiden
Der größte Fehler ist, den Umbau zu beginnen, bevor der Antrag bewilligt ist. Wer zuerst baut und dann beantragt, riskiert die gesamte Förderung. Ebenso wichtig ist ein aussagekräftiger Kostenvoranschlag und eine kurze Begründung, warum der Umbau die Pflege erleichtert. Fehlen diese Unterlagen, verzögert sich die Bearbeitung.
Mit der richtigen Vorbereitung läuft der Antrag dagegen meist reibungslos. Wir unterstützen Sie dabei und stellen Ihnen die nötigen Unterlagen zusammen.
Auch als Mieter möglich
Der Zuschuss der Pflegekasse steht nicht nur Eigentümern zu. Auch als Mieter können Sie ihn bei anerkanntem Pflegegrad in Anspruch nehmen. Wichtig ist, dass Sie vorab die Zustimmung des Vermieters einholen. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zum Umbau in der Mietwohnung.
So profitieren auch Mieterinnen und Mieter von einem sicheren, barrierearmen Bad, ohne die Kosten allein tragen zu müssen.
Ein Beispiel aus der Praxis
Eine typische Situation: Nach einem Krankenhausaufenthalt wird ein Pflegegrad anerkannt, und das Bad soll sicher werden. Der Antrag auf den Zuschuss wird mit unserem Kostenvoranschlag gestellt, die Pflegekasse bewilligt die Förderung, und wir tauschen die Wanne gegen eine bodengleiche Dusche. Der Eigenanteil bleibt dank Zuschuss und Steuervorteil überschaubar.
So oder ähnlich läuft es bei vielen unserer Kundinnen und Kunden. Der Weg ist klar, sobald man ihn einmal kennt.
Fazit: Förderung sichern, entspannt umbauen
Mit einem anerkannten Pflegegrad ist der Badumbau deutlich günstiger, als viele denken. Wichtig ist die richtige Reihenfolge: erst beantragen, dann bauen. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der Antragstellung bis zum fertigen Bad. Lassen Sie sich in Augsburg und Umgebung kostenlos beraten.
Wir helfen beim Papierkram
Anträge und Formulare schrecken viele ab. Dabei ist der Weg zum Zuschuss gut zu bewältigen, wenn man ihn kennt. Wir erstellen Ihnen den nötigen Kostenvoranschlag, erklären, welche Angaben wichtig sind, und sagen Ihnen genau, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen sollten.
So verlieren Sie keine Zeit und riskieren nicht, die Förderung durch einen vermeidbaren Fehler zu verlieren. Sie kümmern sich um den Antrag, wir um den fachgerechten Umbau.
Jetzt in Augsburg starten
Sie möchten wissen, wie hoch Ihr Zuschuss ausfällt und wie der Umbau abläuft? Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie in Augsburg und Umgebung kostenlos, erstellen Ihr Angebot und begleiten Sie von der Antragstellung bis zum fertigen, sicheren Bad. Der erste Schritt ist ein kurzes Telefonat – wir freuen uns auf Sie.
Handwerk, Materialien und Ablauf aus einer Hand
Wir stehen für hochwertige Materialien, saubere Verarbeitung und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das im Alltag Bestand hat. „Made in Germany“ ist für uns nicht nur ein Label, sondern ein Anspruch an Verarbeitung und Zuverlässigkeit. Unser Ziel ist eine Dusche, die sich jeden Tag gut anfühlt: leicht nutzbar, angenehm zu pflegen und dauerhaft funktional.
Beratung anfragen
Wenn Sie eine barrierearme oder begehbare Dusche planen, klären wir vor Ort, welche Umsetzung in Ihrem Bad sinnvoll ist. Sie erhalten eine klare Empfehlung zu Ausführung, Ablauf, Kostenlogik und möglichen Zuschüssen – damit Sie sicher entscheiden können.

